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Neben Australien und Neuseeland zählt der nordamerikanische Kontinent zu den beliebtesten Urlaubszielen und Einwandererländern in Übersee. Trotz der restriktiven Politik der USA unter der Bush Administration zieht es jedes Jahr tausende Menschen ins "Land der unbegrenzten Möglichkeiten.". Offenbar scheinen Land und Leute ihren Reiz für uns Europäer und Deutsche nicht verlieren zu können. Immer wieder ist die Rede von den "netten, aufgeschlossenen, hilfsbereiten und freundlichen Menschen", den einmaligen Landschaften und den großzügigen Dimensionen. Vor allem bei Männern hinterlassen die Amerikanischen Autos und die technischen Möglichkeiten nachhaltigen Eindruck. Vieles scheint "einfacher" zu sein als bei uns. |
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Die Naturfreunde schwärmen von den Nationalparks und der vielfältigen Flora und Fauna. Redwood Trees, Büffel, frei lebende wilde Mustangs und die bizarre Landschaft des Monument Valley zeichnen ein vollkommenes Bild einer heilen Welt.
Schnell wird vergessen, dass die USA eine der stärksten Umweltverschmutzer sind, die meisten Kriege der Welt führen und die Freiheit der Menschen z.B. mit dem "Patriot Act" immer weiter beschnitten wird. (Ob Obahma hier wieder etwas zurücknimmt darf sehr bezweifelt werden.)
Dagegen wirkt Kanada eher bescheiden. Die Kanadier leiden unter der Abhängigkeit ihrer Währung vom US Dollar und versuchen, wo sie können sich von den USA abzusetzen. So wurde zum Beispiel vor ca. 25 Jahren das metrische System eingeführt.
Weder die größte Autozulieferer Industrie der Welt, noch technische Errungenschaften verbinden wir mit diesem Land. Allenfalls Ahornsirup...Schnell wird vergessen, dass vom zweitgrößten Staat der Welt die Rede ist. Wir denken an unendlich große Waldflächen, tausende Seen und die Niagara Fälle. Großstädte wie Toronto, Vancouver oder Montreal sind Schmelztiegel der Einwanderer und Einheimischen. Kanada war bis 1984 teil der Britischen Krone und just in dem Jahr, als Groß Britannien um die kleinen Falkland Inseln in den Krieg zog, erhielt Kanada die offizielle Unabhängigkeit.
Mexiko assoziiert folkloristische Aspekte, spanisch sprechende Menschen, Armut, Unterdrückung. illegale Einwanderer und billige Arbeitskräfte, aber auch Urlaub, Natur und reiche Ausbeuterländer. Unser erstes Thema ist Mexico als Heimat der VOGELSPINNE Wir hoffen auf weitere kompetente Beiträge zu anderen Themen und Reiseberichte.
Man sollte sich bewusst machen, dass der amerikanische Kontinent, so wie er sich bisher entwickelt hat, das Ergebnis europäischer Einwanderer und (leider) zum Teil auch flüchtiger Krimineller ist. Räuber, Diebe und Mörder aber auch rechtschaffende Siedler verdrängten die Ureinwohner und schufen ihnen Reservate in vielfach unwirtlichen Gegenden. Die Büffel wurden fast ausgerottet und die wilden Mustangs werden heute noch gezielt verfolgt und dezimiert. Die Kanadier beuten ihre Wälder aus, ähnlich wie die Brasilianer. Bodenschätze haben den Vorrang vor Lebensqualität, ähnlich wie im Rheinland, wo ganze Städte wegen der Braunkohlevorkommen umgesiedelt werden.
Der nordamerikanische Kontinent
bietet viel Zündstoff für kontroverse Diskussionen aber
auch Hoffnung auf die Möglichkeit, das Leben einfach
genießen zu
können. Wir beabsichtigen mit dieser Website, eine
Möglichkeit zu schaffen, über die bekannten Klischees
hinaus ein Forum für alle Interessierten zu schaffen, die
Erfahrungen auf dem Kontinent gesammelt haben. Besondere
Reiseberichte, Erfahrungen von Auswanderern, Austauschschüler
und - Studenten sowie temporär versetzte Arbeitnehmer dürfen
hier über ihre Erlebnisse berichten. ![]()